von A. Jantovsky

TSV Wöschbach - FT Forchheim

TSV Wöschbach - FT Forchheim 1:1 (0:1)

Nach der Auftaktniederlage gegen Grünwinkel war die Mannschaft gewillt inmitten der englischen Woche beim Auswärtsspiel in Wöschbach zu zeigen, was man kann.
Dies klappe bis zu Spielbeginn auch relativ gut…
Mit einer personellen Veränderung startete man in die Partie. Eduard Tetzlaff ersetzte Thomas Helfrich.
Das Positive an der 1.Halbzeit ist sehr schnell gesagt. Ein verwandelter Elfmeter von Andreas Schäffer und 3 gefährliche Fernschüsse von Matthias Ender, Sven Zinkgraff und Kevin Hamann, die jedoch nicht den Weg ins Tor fanden.
Die Freien Turner konnten auf dem schwierigen Geläuf mit einigen Konzentrationsschwächen kein Passspiel aufziehen. Wöschbach machte mehr Druck und schlugen ihre Bälle weit vor auf die Stürmer. Sie konnten aber ihre Chancen nicht verwerten, sodass es mit einer glücklichen Gästeführung in die Halbzeit ging.

Direkt nach der Halbzeit unterlief die Innenverteidigung der Freien Turner einen weiten Abschlag und der voreilende Stürmer musste den Ball nur noch über Torhüter Hecker ins Tor heben.
Im folgenden Spielverlauf ergab sich ein offener Schlagabtausch.
Der Schiedsrichter (Name unbekannt) rückte sich durch seine empfindliche Pfiffweise immer mehr in den Vordergrund. Nahezu jeder Zweikampf wurde abgepfiffen. Kleinste Beschwerden wurden direkt mit Gelb bewertet. Abseitssituation wurden entschieden, wenn von draussen „Abseits“ reingerufen wurde.
2 eindeutige Tore wurden den Freien Turner abgepfiffen. Beim 1.Tor ist Sven Zinkgraff am Torhüter vorbei. Der Innenverteidiger stürzt über den Torhüter, zieht Sven Zinkgraff am Trikot. Schiedsrichter: „Stürmerfoul.“ (?!)
Das 2.Tor war eine dieser „Abseits“-Rufe, die von dem Herrn in Gelb stets erhört wurde.
Wenn ein Stürmer locker 2-3m vor dem letzten Abwehrspieler bei Passabgabe startet, diesen aber überholt, weil er schlichtweg schneller ist, so ist das nach den Regeln des Fußballs kein Abseits.
Aber man muss sagen, dass es auch schon ein wenig dunkler geworden ist…

In der letzten Viertelstunde prasselten die Chancen auf das Wöschbacher Tor, von denen allerdings keine verwertet wurde. So muss man sich im Endeffekt an die eigene Nase packen und diese klaren Chancen zum Siegtreffer nutzen. Am Sonntag kommt der starke Aufsteiger aus Sulzbach an das Dammfeld.

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