von A. Jantovsky

FT Forchheim - TSV Wöschbach

FT Forchheim I – TSV Wöschbach I 2:1 (1:0)

Nach 2 mehr als deutlichen Niederlagen gegen Palmbach/Reichenbach sowie Burbach kam mit dem TSV Wöschbach ein alter Bekannter an das Dammfeld. Die Mannschaft war gewillt nun wieder Zählbares einzufahren.
Axel Heinrich stellte die Mannschaft um und veränderte die Taktik. Mit dem System der italienischen Nationalmannschaft sollte im Mittelfeld ein Übergewicht erreicht werden, um mehr Druck mit Hilfe der 2 Stürmer zu erreichen. Mike Haß rückte in die Stammformation, Kevin Hamann war auf der Bank.

In einem wohl sehr mittelklassigen B-Liga Spiel könnte man von einer kleinen Feldüberlegenheit der Forchheimer reden… Jedoch wie gesagt: klein. Durch eigene Fehler brachte man sich immer wieder selbst in Bedrängnis. Eine nennenswerte Chancen durch Eduard Tetzlaff konnte nicht verwerten werden, kurz darauf kam der entscheidende Pass durch Andreas Jantovsky nicht an.
Auf der Gegenseite ließ ein Lattenknaller aufhorchen.
Einziger Lichtblick war kurz vor der Ende der 1.Halbzeit der Schnittstellenpass von Thomas Becker auf Mike Haß, der den Ball sicher beim 1zu1 im Netz unterbrachte.

In der 2.Halbzeit ein ähnliches Bild. Forchheim wollte mehr, aber es lag meist am entscheidenden letzten Pass. Wöschbach hatte zwischenzeitlich die Riesenchance als der gegnerische Stürmer allein auf Patric Hecker zulief, aber zu früh abschließen wollte.
Nichtsdestotrotz fiel der Ausgleichstreffer. Wie ist auch egal, jeder macht mal Fehler ;-)
Vor allem egal, wenn derjenige Spieler in der kompletten Saison mit teils grandiosen Paraden seine Mannschaft immer wieder Punkte sicherte, oder auch einmal als eingewechselter „Stoßstürmer“ den Siegtreffer erzielte.
Die Mannschaft steckte aber nicht auf und kam kurz darauf wieder zum Führungstreffer durch einen Fernschuss von Andreas Schäffer. Im Anschluss daran vergab man häufig seine Chancen die Führung auszubauen. So war es bis zum Schluss immer wieder eine wackelige Angelegenheit auch wenn von einer Riesenchance nicht mehr die Rede sein kann.

Nächste Woche geht es zur wohl besten B-Reserve nach Busenbach. Vielleicht kann man doch nochmal das Salz in der Suppe sein…

FT Forchheim II – TSV Wöschbach II 1:2 (0:0)

Nach den beiden Niederlagen in den Vorwochen merkte man unserem, erneut durch Verletzungen und Abwesenheiten veränderten, Team von Kapitän Kungl sofort an, dass man etwas gutmachen wollte.
Wie schon vormals oft praktiziert wurde der Gegner gemäß den Vorgaben von Trainer Heinrich schon am eigenen Stafraum unter Druck gesetzt.
So zwangen wir den Gegner zu Abspielfehlern und uninspirierten langen Bällen und erspielte sich ein deutliches Übergewicht. Unsere Mannschaft kam so auch immer wieder zu guten Chancen und Gelegenheiten, vor allem über die Außenbahnen – Pech hatten wir vor allem als ein schöner Distanzschuss von Sascha Kreis nur an den Außenpfoste klatschte, statt uns zur verdienten Führung zu verhelfen. Andere Gelegenheiten wurden, wie leider auch schon bekannt, durch fehlende Konzentration oder Konsequenz nicht zum Erfolg gebracht. Die einzige Gelegenheit der Gäste nach einem Konter entschärfte Keeper Mario Jimenez.

Auch in der zweiten Halbzeit war man von Anfang an das bessere Team und hatte die Kontrolle über den Gegner. Nach 60 Minuten folgte auch endlich die Belohnung – Lars Blaschka konnte sich über außen in Szene setzen und brachte den Ball in die Mitte. Zwar verpasste Sascha Kreis noch knapp, erlief den Ball jedoch wieder und setzte mit einer schönen Flanke Thomas Helfrich in Szene, der den Ball aus 11 Metern zur verdienten Führung ins Eckige köpfte. Unverständlicherweise fiel unser Spiel danach deutlich ab und man zeigte nicht mehr denselben Willen wie zuvor.
So gelangten die Gäste, welche zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr zu 11. hätten spielen dürfen, tatsächlich noch zu zwei Treffern & drehten das Spiel. Eine Schlussoffensive unsererseits führte leider nicht mehr zum mehr als verdienten Erfolg.

Fazit: Nicht immer gewinnt das bessere Team, sondern die Mannschaft, die ein Tor mehr erzielt, womit den Gästen ein verdienter Sieg zugesprochen werden muss. Gelingt es den Freien Turnern diese Leistung in den nächsten Wochen über 90 Minuten zu halten, so ist ein Ende der Abwärtsspirale allerdings mehr als absehbar.

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